Autofahrer im Landkreis Börde müssen sich ab dem kommenden Montag, 13. Juli, auf erhebliche Behinderungen und eine längere Vollsperrung einstellen. Die Landesstraße 103 wird zwischen Siegersleben und Eilsleben auf einer Gesamtlänge von knapp 2,7 Kilometern umfassend saniert. Das Land Sachsen-Anhalt investiert gut 1,3 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur in das Bauprojekt, um die stark sanierungsbedürftige Strecke komplett zu ertüchtigen.
Die Arbeiten teilen sich in zwei Abschnitte auf. Innerhalb der Ortsdurchfahrt von Eilsleben wird auf einer Länge von rund 550 Metern die beschädigte Asphaltdecke erneuert. Auf dem rund 2,1 Kilometer langen freien Streckenabschnitt bis zum Ortseingang Siegersleben kommt ein spezielles und besonders schnelles Bauverfahren zum Einsatz, das sogenannte InLinePave-Verfahren. Dabei arbeiten Materialbeschicker, Tragschicht- und Deckenfertiger direkt hintereinander in einer Linie, um eine rund 12 Zentimeter starke Asphaltschicht aufzubauen. Das erhöht nicht nur die Qualität der Fahrbahn, sondern verkürzt die reine Bauzeit auch um rund ein Drittel.
Da die Sanierung der L 103 nur unter einer Vollsperrung realisiert werden kann, ist für die kommenden Wochen eine offizielle Umleitung ausgeschildert. Diese führt ab Eilsleben über die Kreisstraße 1270 (Ovelgünner Straße) bis zur Bundesstraße 246a und von dort aus weiter nach Siegersleben. Die Gegenrichtung wird entsprechend analog umgeleitet.
Die rund fünfwöchigen Bauarbeiten wurden bewusst in die Sommerferien gelegt, damit die Einschränkungen für den Berufs- und den Schulbusverkehr so gering wie möglich bleiben. Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres soll die sanierte Landesstraße wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden.
