Verkehrsteilnehmer in Oschersleben müssen sich ab dem kommenden Dienstag, 21. Juli, auf deutlich längere Fahrtzeiten einstellen. Die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt startet gemeinsam mit der Stadt und dem TAV Börde ein umfassendes Sanierungsprojekt auf der Landesstraße 24. Das Land investiert rund 900.000 Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur in die Erneuerung der Fahrbahn.
Die Bauarbeiten erstrecken sich über eine Länge von rund 1.400 Metern und betreffen mehrere wichtige Straßenzüge. Dazu gehören die Puschkinstraße, die Bodestraße, die Friedensstraße sowie die Großalslebener Straße. Neben dem Einbau neuer oberer Asphaltschichten stehen auch die Sanierung zweier Bushaltestellen sowie die Erneuerung von Bordanlagen und Kanaldeckeln auf dem Plan.
Da die Arbeiten im laufenden Verkehrsbetrieb nicht umsetzbar sind, ist eine abschnittsweise Vollsperrung der L 24 bis zum 30. Oktober 2026 unvermeidlich. Um die Beeinträchtigungen für Anwohner und Pendler so gering wie möglich zu halten, erfolgt die Umsetzung in insgesamt sechs Bauphasen.
Für den Durchgangsverkehr wurde eine großräumige Umleitung eingerichtet. Diese führt ab Oschersleben über die Bundesstraße 246 bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße 1266 beziehungsweise der L 66. Von dort geht es weiter über die L 66 durch Hadmersleben bis zur Kreuzung mit der L 80. Über die L 80 in Richtung Krottorf erreichen Autofahrer schließlich den Knotenpunkt mit der L 24 in Großalsleben. Die Gegenrichtung ist analog ausgeschildert.
