Ein tragischer Badeunfall hat sich am Samstagnachmittag im Arendsee im Bereich Schrampe ereignet. Eine 63-jährige Frau ging beim Schwimmen plötzlich unter und konnte von Rettungstauchern nur noch leblos aus dem Wasser geborgen werden.
Die Verunglückte war gegen 15.45 Uhr gemeinsam mit zwei 62 und 64 Jahre alten Freundinnen im See schwimmen. Als das Trio den Rückweg zum Ufer antrat, bekam die 63-Jährige im tiefen Wasser plötzlich massive Probleme. Eine aufmerksame 56-jährige Zeugin, die mit einem Stand-up-Paddle-Board (SUP) auf dem See unterwegs war, bemerkte die Notlage und versuchte sofort, zu der Schwimmerin zu paddeln. Sie erreichte die Frau jedoch nicht mehr rechtzeitig, bevor diese unter die Wasseroberfläche sank.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte umgehend an der Unglücksstelle an. Insgesamt 32 Kameraden der Feuerwehr, ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber beteiligten sich an der fieberhaften Suche. Alarmierte Rettungstaucher konnten die Vermisste schließlich in einer Tiefe von rund 18 Metern orten und an die Oberfläche bringen. Alle Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos, ein Arzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei wird davon ausgegangen, dass ein plötzliches medizinisches Problem den Unfall auslöste.
