Nach einer brutalen Attacke am Haltepunkt Magdeburg-Herrenkrug sucht die Bundespolizei dringend nach Zeugen. Ein 37-jähriger Mann wurde am Freitagabend, 3. Juli, von einer dreiköpfigen Gruppe abgefangen, zusammengeschlagen und mit einem Messer im Gesicht schwer verletzt. Die Täter sind auf der Flucht.
Gegen 21:30 Uhr ging bei der Bundespolizei die Meldung über eine stark blutende Person am Bahnhof Herrenkrug ein. Vor Ort trafen die Beamten auf den verletzten 37-jährigen Deutschen, der eine tiefe Schnittverletzung an der linken Wange aufwies. Der Rettungsdienst übernahm die Erstversorgung und brachte den Mann in ein Krankenhaus.
Nach Angaben des Opfers hatten ihn drei Männer im Bereich des Haltepunktes konfrontiert. Nach einem kurzen verbalen Streit eskalierte die Situation: Die Unbekannten schlugen dem 37-Jährigen mit den Fäusten gegen die Rippen, zudem verletzte ihn einer der Angreifer mit einem Messer im Gesicht. Anschließend flüchtete das Trio in Richtung der nahegelegenen Straßenbahnhaltestelle Herrenkrug. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei blieb erfolglos.
Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die drei Tatverdächtigen wurden als dunkelhäutig, dunkel gekleidet und auffällig an den Armen sowie am Hals tätowiert beschrieben. Einer der Männer trug ein weißes T-Shirt.
Die Ermittler fragen: Wer hat am Freitag, den 3. Juli, zwischen 20:00 Uhr und 21:40 Uhr verdächtige Beobachtungen am Haltepunkt Herrenkrug oder in den angrenzenden Grünanlagen gemacht? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/56549-555 oder die kostenfreie Hotline unter 0800/6-888-000 entgegen.
