Klötze: Brandstiftung im Schützenhaus – Zeugen gesucht

Das Feuer am Schützenhaus in Klötze war vorsätzliche Brandstiftung. Zu diesem Ergebnis kommen Experten nach der Untersuchung des Tatorts. Neben einer großflächigen Schmiererei an der Außenwand prüft die Polizei derzeit auch ein Bekennerschreiben, das im Internet aufgetaucht ist.

LKA-Gutachter bestätigt vorsätzliche Brandstiftung

Der Brand an der Gardelegener Straße war in den frühen Morgenstunden des 11. September 2026 ausgebrochen. Eine vorbeifahrende Polizeistreife bemerkte das Feuer gegen 03:54 Uhr und schlug sofort Alarm. Erst nach etwa sechs Stunden hatte die Feuerwehr die Flammen vollständig gelöscht. Am Schützenhaus entstand erheblicher Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt.

Am Donnerstag nahm ein Brandgutachter des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt die zerstörte Immobilie genauer unter die Lupe. Im Ergebnis der Spurensicherung steht fest, dass das Gebäude gezielt angesteckt wurde.

Graffiti entdeckt und Bekennerschreiben im Netz

Direkt am Gebäude stießen die Ermittler auf ein etwa sechs mal einen Meter großes Graffiti mit dem Schriftzug „Frohes Neues“. Zudem erlangte die Polizei im Zuge der Nachforschungen Kenntnis von einem im Internet veröffentlichten Schreiben. Darin wird die Verantwortung für die Tat übernommen beziehungsweise ein direkter Zusammenhang mit dem Brandgeschehen hergestellt.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen der Brandstiftung auf Hochtouren und sucht nach Zeugen. Wer in der Tatnacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Gardelegener Straße gesehen hat oder Angaben zu dem Graffiti machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Stendal unter der Telefonnummer 03931 / 682-370 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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