Ein unbegreiflicher Vorfall beschäftigt derzeit die Polizei im Landkreis Börde: Am Sonntagnachmittag hat die Besitzerin eines Wallachs eine schwere Schnittverletzung an ihrem Pferd entdeckt. Das Tier stand auf einer umzäunten Koppel am Ortsrand von Meseberg. Die Ermittler haben ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und suchen dringend nach Zeugen.
Tiefe Schnittwunde am Hinterlauf entdeckt
Die Tierhalterin bemerkte die Verletzung am 26. Juli 2026 gegen 16:30 Uhr, als sie nach ihrem Pferd sah. Der Wallach wies am Hinterlauf eine mehrere Zentimeter tiefe Schnittwunde auf. Die Koppel, auf der das Tier untergebracht war, ist mit einem Elektrozaun gesichert und liegt direkt am Ortsrand.
Wie genau es zu der Verletzung kam und wer dafür verantwortlich ist, ist bislang noch völlig unklar. Konkrete Hinweise auf mögliche Täter liegen den Beamtinnen und Beamten derzeit nicht vor.
Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung
Das Polizeirevier Börde hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die am Sonntagnachmittag im Bereich der Koppel am Ortsrand von Meseberg verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03904 478-0 zu melden.
