Die Polizeiinspektion Stendal bekommt vierbeinigen Nachwuchs: Der 13 Wochen alte Malinois-Rüde „Joshi vom Scheidgraben“ verstärkt ab sofort die Diensthundführereinheit. An der Seite von Polizeihauptmeisterin Stüwe wird der kleine Welpe in den kommenden zwei Jahren für den Polizeidienst ausgebildet und tritt damit die Nachfolge von Senior-Spürhund „Seppel“ an.
Zweijährige Ausbildung zum Schutz- und Spezialhund
Bevor der Nachwuchshund in den echten Polizeieinsatz geht, steht für ihn eine rund zweijährige Dualausbildung auf dem Programm. Dabei wird Joshi zum Schutzhund ausgebildet und erhält gleichzeitig eine Spezialisierung. Je nach Entwicklung und Bedarf der Landespolizei soll der Rüde künftig als Fährtenspürhund oder Rauschgiftspürhund eingesetzt werden. Vorab stehen noch die reguläre Probezeit und tierärztliche Untersuchungen an.
Joshi tritt in große Fußstapfen: Sein Vorgänger, der neun Jahre alte Malinois „Seppel“ aus derselben Zucht, blickt auf viele dienstliche Erfolge zurück und geht in absehbarer Zeit in den Ruhestand. Damit der Übergang nahtlos gelingt, startet der kleine Nachfolger schon jetzt mit den ersten Grundlagen.
Entspannter Welpe mit Mut und Neugier
Bei der Polizeiinspektion Stendal sind die Diensthunde fest in den Alltag integriert. Sie leben direkt bei ihren Diensthundführern im Haus und bleiben dort auch nach ihrem aktiven Dienst als vollwertige Familienmitglieder. Hundeführerin Stüwe beschreibt den Neuzugang als besonders aufgeschlossen, lernfreudig und mutig. Schon beim Züchter bewies Joshi Entdeckergeist und verließ als erster Welpe des Wurfs die Kiste, um den Garten zu erkunden.
Wer sich selbst für die Arbeit als Diensthundführer oder eine Ausbildung bei der Landespolizei Sachsen-Anhalt interessiert, erhält Informationen zu den Voraussetzungen auf der Website www.nachwuchsfahndung.de.





