Mehrere Brände haben die Feuerwehren im Altmarkkreis Salzwedel am Donnerstagnachmittag in Atem gehalten. Bei Wenze brannte ein Mähdrescher komplett aus und verursachte Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Zudem gerieten bei Kalbe und Arendsee mehrere Hektar Feld in Brand, während bei Vahrholz vier Einsatzkräfte medizinisch versorgt werden mussten.
Mähdrescher brennt bei Wenze vollständig aus
Den mit Abstand größten Schaden richtete ein Feuer auf einem Feld nahe Wenze an. Gegen 17:02 Uhr geriet dort während der Erntearbeiten ein Mähdrescher der Marke New Holland aus noch ungeklärter Ursache in Vollbrand. Die Flammen griffen rasch auf das angrenzende Areal über und steckten eine Fläche von rund drei Hektar in Brand.
Ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Immekath, Kusey, Wenze, Kunrau und Klötze eilte zum Ort des Geschehens. Mit 90 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen gelang es den Wehren, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Der Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Verletzte Einsatzkräfte bei Feldbrand nahe Vahrholz
Bereits am Nachmittag war gegen 14:46 Uhr bei Vahrholz ein Weizenfeld während Drescharbeiten in Brand geraten. Auf einer Fläche von vier Hektar wüteten die Flammen und richteten einen Schaden im unteren fünfstelligen Bereich an. Insgesamt 60 Kameraden der Feuerwehren Kalbe, Güssefeld, Engersen, Bühne, Badel und Altmersleben rückten mit 13 Fahrzeugen an.
Der kräftezehrende Einsatz bei hoher Belastung forderte seinen Tribut: Ein Feuerwehrmann erlitt Verletzungen, drei weitere Kameraden mussten aufgrund der starken Hitze vor Ort medizinisch behandelt werden.
Stoppelfeld brennt bei Neulingen – Wind löst Waldbrand aus
Auch im Raum Arendsee hielt die Trockenheit die Einsatzkräfte auf Trab. Bei Neulingen geriet gegen 18:46 Uhr ein bereits abgeerntetes Stoppelfeld auf einer Fläche von vier Hektar in Brand. 54 Feuerwehrleute aus Arendsee, Höwisch, Leppin und Heiligenfelde löschten die Flammen und letzte Glutnester. Der Sachschaden blieb hier gering, Verletzte gab es nicht.
Knapp eine halbe Stunde zuvor, gegen 18:18 Uhr, führte starker Wind bei Quadendambeck zu einem weiteren Zwischenfall. Ein Baum kippte auf eine Stromleitung und entzündete ein angrenzendes Waldstück. Rund 200 Quadratmeter Fläche brannten ab, bevor umliegende Feuerwehren den Brand löschen konnten. Der Schaden liegt im hohen vierstelligen Bereich.
