Anfang August stehen auf den kommunalen Friedhöfen der Stadt Klötze wichtige Sicherheitsprüfungen an. Ein Fachunternehmen kontrolliert rund 2.500 Grabmale auf ihre Standsicherheit. Wer für einen wackelnden Stein verantwortlich ist, muss schnell reagieren.
Elektronischer Test auf allen kommunalen Friedhöfen
Die Überprüfungen finden am Montag, dem 10. August, und Dienstag, dem 11. August 2026, auf sämtlichen kommunalen Friedhöfen im Klötzer Stadtgebiet statt. Die Kontrollen sind gesetzlich vorgeschrieben und erfolgen gemäß den Unfallverhütungsvorschriften für Friedhöfe und Krematorien (VSG 4.7), um Unfälle durch umstürzende Steine zu verhindern.
Ein von der Stadt beauftragtes und zertifiziertes Fachunternehmen führt die Messungen durch. Dabei nutzen die Experten ein spezielles elektronisches Prüfgerät. Auf manuelle Kipptester wird bei dem Verfahren verzichtet.
Warnaufkleber bei Mängeln – Nachweis erforderlich
Stellen die Prüfer fest, dass ein Denkmal locker ist oder umzustürzen droht, wird der betreffende Grabstein direkt vor Ort mit einem auffälligen Warnaufkleber versehen. Zudem informiert die Friedhofsverwaltung die jeweiligen Nutzungsberechtigten im Nachgang schriftlich über den Mangel.
Die Betroffenen sind in diesem Fall verpflichtet, umgehend für die fachgerechte Sicherung des Grabmalls zu sorgen und der Friedhofsverwaltung einen entsprechenden Nachweis über die Behebung vorzulegen.
