GARDELEGEN. Ein brennendes Bauteil an der Außenfassade eines Schulgebäudes in der Straße der Republik hat am Dienstagmittag (16.06.2026) für einen Großeinsatz der Rettungskräfte gesorgt. Dank des besonnenen und schnellen Handelns von Schülern und Lehrkräften lief die Evakuierung absolut reibungslos ab.

Gegen 12:04 Uhr schlug der Feueralarm in der Schule an, nachdem im Gebäude deutlicher Brandgeruch wahrgenommen worden war. Die Ursache lag hoch oben an der Außenfassade direkt unter dem Dach: Dort war ein Wechselrichter der schuleigenen Photovoltaikanlage in Brand geraten. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Gardelegen und Kloster Neuendorf rückten sofort mit einem Großaufgebot von 21 Kameraden und sechs Einsatzfahrzeugen an, um die Flammen zu bekämpfen.

Unterdessen griffen die Evakuierungspläne der Schule perfekt: Alle im Gebäude befindlichen Personen, darunter 235 Kinder, verließen das Objekt geordnet und zügig. Sie wurden für die Dauer des Einsatzes sicher in der angrenzenden Sporthalle untergebracht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Aus den Reihen der Einsatzkräfte gab es im Nachgang ein großes Lob an alle Beteiligten für das vorbildliche Verhalten während der Räumung.

Der entstandene Sachschaden an der Anlage wird von der Polizei vorerst auf einen vierstelligen Betrag geschätzt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird von einem technischen Defekt als Brandursache ausgegangen. Für die Schüler gibt es derweil Entwarnung: Der Schulbetrieb kann bereits morgen wieder wie gewohnt stattfinden.

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