Geduldsprobe bei Colbitz: Wer ab Ende August Richtung Autobahn 14 oder Dolle unterwegs ist, braucht gute Nerven. Die alte B 189 bekommt für über eine Million Euro eine frische Fahrbahndecke – und wird dafür monatelang voll gesperrt.
Gardeleger Straße wird ab 31. August komplett dichtgemacht
Los geht es bereits am Montag, 24. August 2026, mit ersten Vorbereitungen an der Landesstraße 38. Eine Woche später, am 31. August, geht auf der Strecke dann nichts mehr. Insgesamt fließen rund 1,1 Millionen Euro des Landes in den knapp einen Kilometer langen Streckenabschnitt sowie den angrenzenden Kreisverkehr.
Bautrupps fräsen dort den abgefahrenen Asphalt rund zwölf Zentimeter tief ab und verlegen eine neue Schicht. Damit das Chaos auf den Straßen ausbleibt, läuft die Baustelle in drei Etappen ab: Zuerst ist die freie Strecke an der Reihe, danach folgt der Kreisverkehr. Der nördliche Teil des Kreisel-Baus ist bewusst für die Herbstferien eingeplant, um den Busverkehr zu entlasten.
Naturschutz unterm Asphalt und weiträumige Umleitung
Parallel nutzt die Autobahn GmbH die Sperrung für den Naturschutz: Unter der Fahrbahn erneuern Arbeiter den Durchlass des Hägebachs, damit Kleintiere die Straße künftig sicher unterqueren können – eine Folge des A14-Neubaus.
Bis voraussichtlich 1. November dauern die Bauarbeiten. Der Autoverkehr wird weiträumig über Farsleben, Loitsche, Rogätz, Angern, Sandbeiendorf und Burgstall umgeleitet. Eine schnelle Alternative bietet die A 14. Aufatmen gibt es immerhin für Eltern und Schüler: Für den Schulbusverkehr ist eine kürzere Sonderroute eingerichtet.
