Ein herkömmlicher Ernteeinsatz hat am Donnerstagvormittag im Möseraner Ortsteil Schermen einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Während der Mäharbeiten auf einem Feld im Madelnschen Weg brach plötzlich ein Brand aus. Begünstigt durch den auffrischenden Wind breiteten sich die Flammen rasant über die Stoppelfläche aus, sprangen auf eine Wiese über und erfassten schließlich sogar die ersten Bäume eines angrenzenden Waldes. Nur durch das schnelle Eingreifen zahlreicher Feuerwehrkräfte konnte eine Katastrophe verhindert werden.
Gegen 11:21 Uhr war ein Landwirt mit Erntearbeiten auf dem Acker beschäftigt, als das Unglück seinen Lauf nahm. Aus bislang ungeklärter Ursache fing der bereits abgemähte Teil des Feldes hinter der Erntemaschine Feuer. Der Fahrer bewies Geistesgegenwart: Er bemerkte den Qualm im Rückspiegel, stoppte die Maschine sofort, um ein Übergreifen auf das Arbeitsgerät zu verhindern, und wählte den Notruf. Doch die Trockenheit und der herrschende Wind machten es den Brandbekämpfern schwer. Binnen kürzester Zeit brannten rund 300 Quadratmeter der abgeernteten Ackerfläche. Der Wind trieb die Flammenwalze unaufhaltsam weiter auf eine angrenzende, stillgelegte Wiese, wo sich das Feuer auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern fraß. Damit nicht genug: Die Brandmauer erreichte schließlich den Waldrand und setzte zwei bis drei Bäume in Brand, ehe die Einsatzkräfte die Lage unter Kontrolle bringen konnten.
Die alarmierten Feuerwehren der Gemeinde nahmen den Kampf gegen die Flammen von mehreren Seiten auf. Dank des massiven Löschangriffs gelang es den Kameraden, das Feuer vollständig zu ersticken und eine weitere Ausbreitung tief in das Waldgebiet hinein zu stoppen. Die ebenfalls hinzugerufene Polizei hat den Vorfall aufgenommen. Wie hoch der entstandene Sachschaden an der Natur und den Flächen ist, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.


