Großeinsatz am Mittwochnachmittag in Nordgermersleben: In der Werkstatt einer Tischlerei ist ein Feuer ausgebrochen. Der Dachstuhl des Gebäudes stand im Vollbrand. 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser zu verhindern.
Heizofen nach Lackierarbeiten betrieben
Der Brand brach am Mittwochnachmittag aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten der 59-jährige Werkstattinhaber und sein Sohn zuvor Lackierungsarbeiten durchgeführt. Um das Trocknen des Lacks zu beschleunigen, schürten sie einen Heizofen in der Werkstatt an.
Anschließend verließen beide die Räumlichkeiten vorübergehend. Als sie kurz darauf zurückkehrten, brannte es in der Werkstatt bereits lichterloh. Die genaue Ursache für den Ausbruch des Feuers ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
125.000 Euro Schaden – Feuerwehrfrauen versorgt
Die alarmierten Einsatzkräfte evakuierten vorsorglich die Bewohner der umliegenden Häuser. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf die Wohngebäude übergriffen – diese blieben weitestgehend unbeschädigt. Das Werkstattgebäude wurde durch den Brand hingegen erheblich zerstört.
Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 125.000 Euro. Insgesamt waren 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Nach dem anstrengenden Löscheinsatz mussten zwei Feuerwehrfrauen wegen Kreislaufbeschwerden durch den Rettungsdienst versorgt werden.
