Schrecksekunde beim Flugfest „Wildwest-Fly-In“ in Hasselfelde: Am Samstagmittag ist ein Ultraleichtflugzeug während des Landeanflugs verunglückt. Der 72-jährige Pilot kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.
Windböe drückt Maschine in Senke
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 15. August 2026, gegen 12:33 Uhr auf dem Flugplatz Hasselfelde im Landkreis Harz. Der Pilot aus Mecklenburg-Vorpommern wollte mit seiner Maschine vom Typ Ikarus C42 zur Landung ansetzen, als das Flugzeug bei herrschendem Rückenwind vermutlich von einer plötzlichen Windböe erfasst und nach unten gedrückt wurde.
Die Maschine setzte noch vor der eigentlichen Landebahn in einer Geländesenke auf und verunglückte. Der 72-Jährige konnte das Wrack glücklicherweise aus eigener Kraft und ohne Verletzungen verlassen.
Feuerwehr birgt Wrack – Totalschaden
Die Freiwillige Feuerwehr Hasselfelde war mit 25 Kameraden und vier Fahrzeugen vor Ort, um die verunglückte Maschine aus der Senke zu bergen. An dem Ultraleichtflugzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Neuwert der Maschine wird auf 20.000 bis 25.000 Euro geschätzt.
Der weitere Flugbetrieb auf dem Sonderlandeplatz wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt. Ein lauter Knall, der am Vorabend einen größeren Sucheinsatz in der Region ausgelöst hatte, stand nach Polizeiangaben in keinem Zusammenhang mit dem Unfall.
