Eine 76-jährige Frau ist am Dienstag, dem 17. Juli 2026, Opfer von Trickbetrügern geworden. Die Täter erbeuteten durch einen sogenannten Schockanruf eine mittlere vierstellige Bargeldsumme.
Falscher Polizist fordert Geld für Behandlung
Die Magdeburgerin erhielt gegen 11:00 Uhr den betrügerischen Anruf. Am Telefon gab sich eine unbekannte Person als Polizeibeamter aus. Der Anrufer behauptete, dass ein Familienmitglied im Krankenhaus liege. Dieses benötige nun dringend Geld für eine medizinische Behandlung.
Die Seniorin glaubte der Geschichte und bereitete das Bargeld vor. Gegen 12:30 Uhr erschien ein Geldabholer an ihrer Wohnanschrift in der Wolfenbütteler Straße. Die Frau übergab dem Unbekannten schließlich die Summe.
Polizei sucht Zeugen nach Schockanruf in Magdeburg
Die echte Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und Spuren am Tatort gesichert. Nun suchen die Ermittler nach dem bislang unbekannten Geldabholer. Der Mann wird wie folgt beschrieben:
– Männlich
– Kurze graue Haare
– Bekleidet mit einem grauen T-Shirt
Das Polizeirevier Magdeburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Haben Sie verdächtige Beobachtungen in der Wolfenbütteler Straße gemacht? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0391/546-3295 oder über das E-Revier im Internet entgegen.
Wichtige Tipps der Polizei gegen Betrug
Die Polizei warnt nochmals eindringlich vor dieser Masche. Beamte fordern am Telefon niemals Bargeld oder Wertgegenstände.
Geben Sie unbekannten Personen keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung. Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich von den Tätern nicht unter Druck setzen und legen Sie im Zweifelsfall einfach auf. Wählen Sie bei Unsicherheiten selbst den Notruf 110.
