Anlässlich des Wahlkampfauftakts der AfD fand am Samstag, dem 18. Juli 2026, eine politische Versammlung in der Landeshauptstadt statt. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Insgesamt verlief das Geschehen laut den Beamten überwiegend störungsfrei.
Rund 300 Teilnehmer bei Aufzug und Kundgebung
Die angemeldete Versammlung in Magdeburg dauerte von 13:00 Uhr bis 16:30 Uhr. Die Teilnehmer trafen sich zu Beginn zu einer stationären Kundgebung auf den Straßen der Landeshauptstadt. Im Anschluss zogen die Personen in einem Aufzug durch die Innenstadt. Insgesamt beteiligten sich rund 300 Menschen an der politischen Veranstaltung am Samstagnachmittag.
Um den Schutz der Veranstaltung abzusichern, waren mehrere hundert Polizeikräfte im Einsatz. Das zuständige Polizeirevier Magdeburg erhielt für diesen Großeinsatz massive Unterstützung aus mehreren Behörden und Nachbarbundesländern.
Massives Aufgebot sichert Versammlung in Magdeburg
Kräfte der Landesbereitschaftspolizei Sachsen-Anhalt und der Polizeiinspektion Halle (Saale) unterstützten den Einsatz vor Ort. Auch Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt, des Bundeskriminalamtes sowie der Bundespolizei halfen aus. Zusätzlich verstärkten Einsatzkräfte aus dem Freistaat Thüringen die Einheiten, um den friedlichen Ablauf der Versammlung in Magdeburg zu garantieren.
Trotz des überwiegend ruhigen Verlaufs kam es am Rande der Veranstaltung zu einigen Zwischenfällen. Die Einsatzkräfte mussten nach dem Ende der Kundgebungen mehrere Ermittlungsverfahren einleiten.
Polizei leitet nach Zwischenfällen Strafverfahren ein
Die Polizei untersucht nun unter anderem den konkreten Verdacht der Körperverletzung und der Beleidigung. Zudem wurden Verfahren wegen Sachbeschädigung durch illegale Graffiti eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Identitäten der mutmaßlichen Täter dauern derzeit noch an.
Wer am Samstagnachmittag im Umfeld der Kundgebung verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich beim Polizeirevier Magdeburg unter der Telefonnummer 0391/546-3295 melden. Hinweise werden auch digital über das E-Revier der Polizei Sachsen-Anhalt entgegengenommen.
