Gleich zweimal musste die Polizei im Landkreis Stendal innerhalb weniger Stunden einschreiten, um alkoholisierte Radfahrer aus dem Verkehr zu ziehen. Sowohl in Tangerhütte als auch in der Kreisstadt selbst endeten die nächtlichen Touren für die Betroffenen mit Blutproben und Strafverfahren. Die Betrunkenen Radfahrer im Landkreis Stendal hatten jeweils weit über 1,6 Promille intus.
Erster Fall in Tangerhütte: Mit 1,86 Promille gestoppt
Der erste Vorfall ereignete sich am Montagabend, dem 20. Juli 2026, gegen 19:33 Uhr. Beamte kontrollierten einen 43-jährigen Fahrradfahrer in der Bismarckstraße in Tangerhütte. Ein vor Ort durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,86 Promille.
Zweiter Fall in Stendal: Nächtliche Trunkenheitsfahrt mit 1,74 Promille
Nur wenige Stunden später, am Dienstag, dem 21. Juli 2026, gegen 00:33 Uhr, geriet der nächste Zweiradfahrer ins Visier der Polizei. In der Carl-Hagenbeck-Straße in Stendal fiel den Beamten ein 62-jähriger Mann auf seinem Fahrrad auf. Auch hier brachte der Atemalkoholtest Klarheit: 1,74 Promille zeigte das Gerät an.
Konsequenzen: Blutproben und Strafverfahren
In beiden Fällen untersagten die Polizisten die Weiterfahrt umgehend. Ab einem Wert von 1,6 Promille gilt man auf dem Fahrrad als absolut fahruntüchtig – damit liegt nicht mehr nur eine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat vor. Bei beiden Männern wurden Blutproben angeordnet und entsprechende Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
