Thurland. Wer ab der kommenden Woche die Landesstraße 136 im Anhalt-Bitterfelder Ortsteil Thurland nutzen möchte, steht vor verschlossenen Schranken. Das Land Sachsen-Anhalt geht die längst überfällige Reparatur der viel genutzten Ortsdurchfahrt an. Auf einer Länge von gut einem halben Kilometer wird der alte Asphalt abgefräst und komplett neu aufgezogen. Ziel ist es, die holprige Piste wieder für die Anforderungen der Zukunft fit zu machen. Für das rund 520 Meter lange Nadelöhr nimmt das Land etwa 120.000 Euro in die Hand.
Da schwere Fräsen und Teermaschinen den engen Straßenraum blockieren, müssen Pendler und Anwohner ab Montag, 27. Juli, erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Eine Vorbeifahrt an der Baustelle ist nicht möglich – die L 136 wird im gesamten Baustellenbereich voll gesperrt. Das Land hat allerdings eine großräumige Ausweichroute ausgeschildert: Diese führt über die L 136, weiter über die Bundesstraße 184 sowie die L 140 und L 141 zurück auf die ursprüngliche Strecke. Auch die Gegenrichtung wird entsprechend umgeleitet.
Die gute Nachricht für Autofahrer: Das Bauprojekt ist straff durchgeplant. Halten das Wetter und der Zeitplan, sollen die Arbeiten bereits nach knapp eineinhalb Wochen abgeschlossen sein. Am Mittwoch, 5. August, soll der Verkehr wieder gewohnt durch Thurland rollen.
