Schlag gegen eine mutmaßliche Automatenknacker-Bande: Nach einer Serie von Sprengungen an Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn sitzen fünf junge Männer in Untersuchungshaft. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektionen Stendal und Gifhorn kam den Tatverdächtigen nach monatelangen Recherchen auf die Spur.
Großrazzia in Magdeburg, Börde und Jerichower Land
Seit Beginn dieses Jahres trieb die Bande in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ihr Unwesen. Die Täter sprengten gezielt Fahrkartenautomaten der Bahn, um an das gelagerte Bargeld zu gelangen. Dabei erbeuteten sie große Summen und richteten massiven Sachschaden an den Anlagen an.
Die Ermittlungen führten schließlich zu mehreren deutschen Tatverdächtigen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren. Am Mittwoch, 26. August 2026, schlug die Polizei zeitgleich zu: Einsatzkräfte durchsuchten 12 Objekte in Magdeburg, dem Landkreis Börde sowie im Jerichower Land und stellten zahlreiche Beweismittel sicher.
Sämtliche Verdächtige hinter Gittern
Fünf Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stendal dem Untersuchungshaftrichter am Amtsgericht Stendal vorgeführt. Der Richter erließ für alle fünf Beschuldigten Haftbefehl. Sie wurden anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.
Weitere Angaben zu den Hintergründen und den Sicherstellungen macht die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht.
