Ein lauter Knall und plötzlicher Qualm haben am Montagmorgen den Unterricht an einer Gardelegener Schule jäh beendet. Nach dem Defekt einer Lampe schlug die automatische Brandmeldeanlage an, woraufhin das gesamte Gebäude evakuiert werden musste. Für die Schüler ging es erst einmal auf den Hof, während ein Großaufgebot der Feuerwehr anrückte.
Gegen 9 Uhr amüsierten sich die Jugendlichen wohl auf dem Pausenhof mehr als im Klassenzimmer, denn der Alarm riss alle Anwesenden mitten aus den laufenden Stunden. In einem der Unterrichtsräume war eine Deckenlampe heißgelaufen und regelrecht zerplatzt. Der dabei entstehende, beißende Qualm zog sofort unter die Decke und löste die Sensoren der Sicherheitsanlage aus. Lehrkräfte und Schüler reagierten vorbildlich, verließen geordnet das Gebäude und sammelten sich auf den dafür vorgesehenen Flächen im Freien.
Die Rettungsleitstelle schickte aufgrund der unklaren Lage sofort ein Großaufgebot zum Jägerstieg: Insgesamt 26 Kameraden der Gardelegener Feuerwehr eilten mit ihren Einsatzfahrzeugen zur Schule. Vor Ort konnten die Brandbekämpfer jedoch schnell Entwarnung geben. Ein offenes Feuer war nicht ausgebrochen, sodass sich die Arbeit der Wehrleute darauf beschränkte, die betroffenen Räume mit Hochleistungslüftern wieder rauchfrei zu machen. Nach gründlicher Überprüfung und Durchlüftung gab die Einsatzleitung das Gebäude wieder frei. Verletzt wurde niemand, und auch am Gebäude selbst entstand kein dauerhafter Schaden, sodass der Unterricht am späten Vormittag fortgesetzt werden konnte.
