MAGDEBURG. Ein scheinbar liegengebliebenes Auto hat am frühen Sonntagmorgen (14.06.2026) in Magdeburg die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife erregt. Bei der genaueren Kontrolle kam eine heftige Alkoholfahrt und ein mutmaßlicher Unfall ans Licht, den der Fahrer offenbar ignoriert hatte.

In den frühen Morgenstunden bemerkten die Beamten des Polizeireviers Magdeburg den verdächtigen Wagen am Olvenstedter Graseweg. Auf dem Fahrersitz trafen sie auf einen 42-jährigen Mann. Das Gespräch mit dem Fahrer gestaltete sich jedoch schwierig: Er wirkte völlig verwirrt und verriet sich zudem durch eine massive Alkoholfahne. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den üblen Verdacht und zeigte einen Wert von stolzen 2,43 Promille.

Doch nicht nur der Zustand des Mannes war desolat, auch sein Auto hatte sichtlich gelitten. Das linke Vorderrad des Wagens war erheblich beschädigt. Erste Ermittlungen der Polizei vor Ort brachten schnell Licht ins Dunkel: Der 42-Jährige war offenbar kurz zuvor im Bereich einer Mittelinsel des Olvenstedter Grasewegs – direkt in Höhe des Floraparks – verunglückt, hatte seine Fahrt danach aber einfach fortgesetzt, bis das Auto endgültig den Geist aufgab.

Während ein Team die Trümmerteile an der Unfallstelle sicherte, wurde der Beschuldigte zur Beweissicherung ins Klinikum gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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