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Kommt der Bus auf dem Dorf bald ganz ohne Fahrer aus? Was bisher nach Zukunftsmusik klang, soll im Altmarkkreis Salzwedel, im Landkreis Stendal, in der Börde und weiteren Regionen Sachsen-Anhalts schrittweise Realität werden. Das Land, sechs Landkreise sowie die Städte Magdeburg und Halle wollen fahrerlose Busse in den regulären Nahverkehr bringen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Beteiligten am Montag, 24. August 2026, in Magdeburg.

Was das für Fahrgäste auf dem Land bedeutet

Vor allem in ländlichen Regionen soll die neue Technik Lücken im Busnetz schließen. Die autonomen Fahrzeuge sind vorrangig als Zubringer gedacht, um Anwohner aus kleineren Ortsteilen flexibler zu den großen Hauptstrecken und Bahnhöfen zu bringen. Wer mangels Busverbindung bisher auf das Auto angewiesen war, soll dadurch wieder einfacher mobil sein – ganz ohne Busfahrer am Steuer.

Der Zeitplan: Wann geht es los?

Bis die ersten fahrerlosen Busse durch die Altmark rollen, dauert es allerdings noch etwas. Das Ministerium für Infrastruktur plant die Umsetzung in drei Schritten:

  • 2028 bis 2030: Erste kleine Pilotprojekte starten in ausgewählten Testgebieten.
  • 2031 bis 2033: Ein kompletter Landkreis wird versuchsweise auf autonomen Linienverkehr umgestellt.
  • 2033 bis 2040: Schrittweise Einführung der Technik in ganz Sachsen-Anhalt.

Neben einer höheren Taktung auf dem Land verspricht sich das Land von der Technik mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine Modernisierung des Nahverkehrsstandorts.

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