Sanierung in den Sommerferien: B 100 in der Ortsdurchfahrt Mühlbeck ab Montag voll gesperrt

Wer ab dem kommenden Montag über die Bundesstraße 100 durch Mühlbeck fahren will, steht vor verschlossenen Schranken. Pünktlich zum Start der Sommerferien am 6. Juli wird die wichtige Ortsdurchfahrt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld komplett gesperrt. Auf einer Länge von fast 800 Metern bekommt die vielbefahrene Asphaltdecke eine Radikalkur. Bund und Land investieren rund 350.000 Euro, um die geplagte Strecke zwischen der Straße der Opfer des Faschismus und dem östlichen Ortsausgang wieder fit zu machen.

Die Liste der Mängel ist lang, entsprechend groß ist das Bauprogramm: Die Arbeiter fräsen nicht nur die abgenutzte Asphaltdeck- und Binderschicht ab, sondern flicken auch tieferliegende Schäden im Fundament der Straße. Gleichzeitig werden die Entwässerungsrinnen am Fahrbahnrand erneuert und die örtlichen Bushaltebuchten auf Vordermann gebracht. Das Ganze ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Berufs- und Schulbusverkehr soll nach den Ferien wieder ungehindert rollen. Läuft alles nach Plan, ist der Spuk am 29. Juli vorbei.

Bis dahin müssen Autofahrer und Pendler allerdings Geduld mitbringen und weite Umwege in Kauf nehmen. Die Umleitung hat es in sich: Sie führt ab Mühlbeck über Pouch, Gossa, Gröbern und Gräfenhainichen. Von dort aus geht es über die Kreisstraße nach Zschornewitz und schließlich über die Landesstraße via Muldenstein und Friedersdorf zurück auf die B 100. Da die Ausweichroute spürbar mehr Zeit frisst, sollten Autofahrer für ihre Fahrten deutlich mehr Puffer einplanen.

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