Bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle in der Lützowstraße haben Stendaler Polizeibeamte am späten Sonntagabend einen extrem alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann war mit weit mehr als der fünffachen Menge des erlaubten Alkoholgrenzwerts auf den Straßen der Hansestadt unterwegs.
Gegen 23:38 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung der Mercedes des 38-jährigen Mannes auf. Die Beamten entschlossen sich daraufhin zu einer Überprüfung des Wagens und des Fahrers. Schon beim Herantreten an das Fahrzeug bemerkten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch. Ein noch vor Ort angebotener, freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den schwerwiegenden Verdacht prompt: Das Messgerät zeigte einen Wert von stolzen 2,79 Promille an.
Für den 38-jährigen russischen Staatsbürger hatte die Alkoholfahrt sofortige, drastische Konsequenzen. Die Beamten untersagten ihm die Weiterfahrt an Ort und Stelle und beschlagnahmten seinen Führerschein noch auf der Straße. Zur Beweissicherung im anschließenden Strafverfahren musste sich der Autofahrer im Krankenhaus einer ärztlichen Blutprobenentnahme unterziehen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, das neben einer empfindlichen Geldstrafe auch einen langfristigen Entzug der Fahrerlaubnis nach sich ziehen dürfte.
