crop person touching glass wall with water drops
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Ein massiver Aufgebot an Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei hat am Montagabend den Verkehr auf dem Magdeburger Ring sowie auf der darunterliegenden Bahnstrecke komplett lahmgelegt. Ein Vorfall im Bereich einer Brücke machte eine sofortige Vollsperrung aller Fahrspuren erforderlich.

Gegen 19:35 Uhr ging bei den Leitstellen von Polizei und Rettungsdienst ein Notruf ein, der einen dringenden Einsatz auf Höhe der Abfahrt Halberstädter Straße / Sudenburger Wuhne erforderlich machte. Umgehend eilten zahlreiche Einsatzfahrzeuge zur gemeldeten Brücke, um eine akute Gefahrenlage zu sichern.

Für die Dauer der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen mussten die Behörden drastische Maßnahmen ergreifen: Der Magdeburger Ring wurde in diesem Bereich für den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen komplett gesperrt. Gleichzeitig veranlasste die Polizei eine Sperrung der direkt unter der Brücke verlaufenden Bahngleise der Deutschen Bahn, wodurch auch der Zugverkehr vorübergehend eingestellt werden musste.

Den Einsatzkräften gelang es schließlich, einen 34-jährigen Mann sicher aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich zu bringen. Er wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus transportiert und dort stationär aufgenommen. Nach dem Ende der Rettungsmaßnahmen wurden die Fahrbahnen des Magdeburger Rings sowie die Bahnstrecke nach und nach wieder für den Verkehr freigegeben. Dennoch kam es im gesamten Stadtgebiet zu erheblichen Rückstaus und Verzögerungen im Abendverkehr.

Haben Sie depressive Phasen oder Suizidgedanken? Oder machen Sie sich Sorgen um einen Angehörigen oder Bekannten? Bitte holen Sie sich Hilfe. Es gibt anonyme, kostenlose und rund um die Uhr erreichbare Angebote, die Ihnen Wege aus schwierigen Situationen aufzeigen können:

– Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111 oder 0800 / 111 0 222 (Online-Beratung unter telefonseelsorge.de)
– Nummer gegen Kummer (für Kinder und Jugendliche): 116 111
– Info-Telefon Depression: 0800 / 33 44 533
– In akuten, lebensbedrohlichen Krisen wählen Sie bitte sofort den Notruf (112).

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