Die monatelange Zitterpartie hat ein Ende: Die mobile Kinder- und Jugendarbeit in der Einheitsgemeinde Klötze kann nach langer Personalsuche endlich an den Start gehen. Mit Leonie Fohmann und Michael Göritz hat der Träger EFA zwei pädagogische Fachkräfte verpflichtet, die das brachliegende Angebot in den Ortsteilen wiederbeleben sollen.
In den vergangenen Monaten war es ruhig um die mobile Betreuung geworden, da schlichtweg das Personal fehlte. Nun soll alles ganz schnell gehen: Schon in den kommenden Wochen wollen sich die beiden neuen Mitarbeiter bei den Jugendlichen in der Region vorstellen und erste Aktionen starten. Parallel dazu wird ein komplett neues Konzept gestrickt. Statt am grünen Tisch zu planen, wollen die Macher die Jugendlichen direkt ins Boot holen. Über spezielle Treffen und Fragerunden sollen die Teenager selbst sagen, wo der Schuh drückt und was sie sich für ihre Freizeit wünschen.
Auch im Rathaus sorgt die Personalie für Aufatmen. Bürgermeister Alexander Kleine betonte, wie wichtig dieser Schritt für die Stadt ist. Man habe lange nach den passenden Köpfen gesucht. Für Kleine steht fest, dass das Projekt nur ein Erfolg wird, wenn die Jugendlichen von Anfang an das Fundament selbst mitgestalten und bestimmen, wie ihre mobile Jugendarbeit aussehen soll.
