Ein lauter Knall und quietschende Reifen haben am Samstagabend einen Anwohner in Loburg aufgeschreckt. In der Chausseestraße hatte ein bislang unbekannter Autofahrer eine Straßenlaterne gerammt. Statt den Schaden zu melden, gab der Verursacher jedoch Gas und flüchtete von der Unfallstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und setzt bei der Suche auf zurückgelassene Fahrzeugteile.
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:15 Uhr in Höhe der Chausseestraße 20. Ein 39-jähriger Zeuge hörte in seiner Wohnung die deutlichen Unfallgeräusche von der Straße. Als er nach dem Rechten sah, war das Verursacherfahrzeug bereits verschwunden, weshalb er umgehend die Polizei verständigte.
Vor Ort stellten die alarmierten Beamten eine frisch beschädigte Straßenlaterne fest. Obwohl der Sachschaden an dem Lichtmast nach ersten Einschätzungen als gering eingestuft wird, wiegt das anschließende Verhalten des Fahrers schwer. Der Unbekannte hatte sich unerlaubt vom Unfallort entfernt, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Ganz spurlos verlief die Flucht für den Unfallfahrer jedoch nicht: Bei der Kollision mit der Laterne splitterten Teile der Karosserie ab. Die Polizisten konnten in unmittelbarer Nähe des Unfallortes diverse Fahrzeugteile auffinden und als Beweismittel sicherstellen. Diese Trümmerstücke werden nun von den Ermittlern ausgewertet, um den genauen Fahrzeugtyp und im besten Fall die Farbe des Fluchtwagens zu bestimmen.
Das zuständige Polizeirevier hat ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Da sich der Unfall an einem frühen Samstagabend an einer Hauptstraße ereignete, hoffen die Ermittler, dass andere Verkehrsteilnehmer oder Passanten das beschädigte Fahrzeug vor oder nach der Tat beobachtet haben. Hinweise zum Unfallverursacher nimmt die Polizei entgegen.
