B216 bei Dannenberg: Betrunkener gerät in den Gegenverkehr

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 216 zu Verletzungen und erheblichem Sachschaden geführt. Zwischen dem Streetzer Kreisel und Dannenberg geriet ein Autofahrer in den Gegenverkehr und zwang eine entgegenkommende Frau zu einem riskanten Ausweichmanöver. Bei der Unfallaufnahme stellte sich schnell heraus, dass der Verursacher stark alkoholisiert war.

Der Crash ereignete sich gegen 14:10 Uhr auf der wichtigen Pendlerstrecke. Nach Angaben der Polizei war ein 56-jährige Mann mit seinem Renault Koleos in Richtung Dannenberg unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über sein SUV verlor und auf die Gegenfahrbahn steuerte. Eine entgegenkommende Fahrerin eines Ford Focus erkannte die drohende Frontalkollision im letzten Moment und versuchte verzweifelt auszuweichen.

Trotz des schnellen Reaktionsversuchs der Frau ließ sich der Zusammenstoß nicht mehr ganz verhindern. Der Ford prallte zunächst gegen die Leitplanke und kollidierte anschließend dennoch mit dem Renault des Unfallverursachers. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die Ford-Fahrerin leichte Verletzungen. Sie wurde nach der Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Anzeichen von Alkoholeinfluss bei dem 56-Jährigen. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest vor Ort bestätigte den Verdacht prompt: Das Gerät zeigte einen Wert von 1,10 Promille an. Damit lag der Mann im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit.

Die Beamten leiteten sofort ein Strafverfahren ein. Der Führerschein des Mannes wurde noch an der Unfallstelle beschlagnahmt, zudem musste er sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen, um den exakten Blutalkoholwert gerichtsverwertbar feststellen zu lassen. Der entstandene Sachschaden an beiden Fahrzeugen sowie an den Leitplanken wird von der Polizei auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Bundesstraße musste im Bereich der Unfallstelle für die Bergungsarbeiten zeitweise eingeschränkt werden.

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