Ein schwerer Verkehrsunfall hat am späten Sonntagnachmittag auf der Autobahn 14 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Kurz vor der Anschlussstelle Lüderitz kam ein Wagen von der Straße ab, überschlug sich und landete im Straßengraben. Drei Fahrzeuginsassen hatten bei dem Crash jedoch Glück im Unglück.
Der Unfall ereignete sich gegen 16:49 Uhr auf der Richtungsfahrbahn nach Schwerin. Nach Angaben der Autobahnpolizei war ein 31-jähriger Golf-Fahrer auf dem gerade erst freigegebenen A14-Abschnitt in der Altmark unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Volkswagen verlor. Das Auto kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich im angrenzenden Böschungsbereich und blieb schwer beschädigt im tiefen Straßengraben stehen.
Sowohl der 31-jährige deutsche Fahrer als auch seine beiden Beifahrerinnen konnten sich eigenständig aus dem Wrack befreien. Sie kamen nach ersten medizinischen Erkenntnissen mit leichteren Verletzungen davon. Dennoch wurden alle drei Insassen nach einer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst zur weiteren Beobachtung und Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.
Am VW Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Das Wrack war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst mittels Spezialkran aus dem Graben geborgen werden.
Für die Rettungsmaßnahmen, die polizeiliche Unfallaufnahme sowie die anschließenden Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn 14 in Richtung Norden für knapp eine Stunde komplett gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
