Stendal/Magdeburg/Döbbelin – Das lange Pfingstwochenende hat der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst für großangelegte Geschwindigkeitskontrollen genutzt. An drei Messstellen auf der A14 und der B188 gingen den Beamten weit über 300 Autofahrer ins Netz, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Einige Spitzenreiter müssen nun mit drastischen Strafen rechnen.
Sonntag: Bleifuß auf der A14 bei Lüderitz
Den Auftakt machte am Sonntag eine fünfstündige Kontrolle auf der Bundesautobahn 14 in Fahrtrichtung Schwerin. Zwischen 07:00 und 12:00 Uhr hielten sich insgesamt 133 Fahrzeugführer nicht an die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Autofahrer auf, der mit rasanten 173 km/h vom Blitzersystem erfasst wurde – also 73 km/h zu schnell.
Montag: Massenhafte Verstöße bei Wolmirstedt
Gleich am Pfingstmontag setzten die Beamten ihre Kontrollen fort, diesmal auf der A14 in Fahrtrichtung Magdeburg auf Höhe Wolmirstedt. In der Zeit von 08:00 bis 13:00 Uhr missachteten sogar 137 Autofahrer das Tempolimit. Erlaubt sind in diesem Bereich aufgrund der dortigen Streckenführung lediglich 80 km/h. Der Spitzenreiter des Tages passierte die Messstelle mit stolzen 145 km/h.
Dienstag: Blitzer-Aktion im Baustellen- oder Kreuzungsbereich der B188
Auch nach den Feiertagen blieb der Tempomat im Visier der Polizei: Am Dienstagmorgen bauten die Beamten die Messgeräte an der Bundesstraße 188 auf Höhe der Ortslage Döbbelin auf. In Fahrtrichtung Insel gilt dort eine Begrenzung von 50 km/h. Zwischen 08:30 und 13:00 Uhr fuhren hier 57 Fahrzeuge in die Radarfalle. Der schnellste Fahrer passierte den Blitzer mit 92 km/h.
Die Polizei kündigte an, auch weiterhin unangekündigte Kontrollen in der Region durchzuführen, um die Sicherheit auf den Hauptverkehrsadern zu erhöhen.
(Quelle: Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst)