Burg – Zu einem dramatischen Zwischenfall ist es am frühen Montagabend in der Burger Innenstadt gekommen. Gegen 18:44 Uhr schlug ein aufmerksamer Zeuge Alarm, nachdem er Rauch und Flammen im Bereich der Brüderstraße bemerkt hatte.

Als die ersten Streifenwagen am Einsatzort eintrafen, wies ein 56-jähriger deutscher Zeuge die Beamten sofort auf das Feuer hin: Der Dachstuhl eines unbewohnten, leerstehenden Wohnhauses stand bereits lichterloh in Flammen. Die kurz darauf eintreffende Freiwillige Feuerwehr Burg leitete umgehend einen massiven Löschangriff ein und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, sodass ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindert wurde. Personen befanden sich zum Glück nicht im Gebäude und waren zu keiner Zeit in Gefahr.

Dennoch hat der Brand schwere Folgen für das Gebäude selbst. Nach dem Ende der Löscharbeiten stuften die Experten der Feuerwehr das Haus als stark einsturzgefährdet ein. Der reine Sachschaden am Gebäude wird von der Polizei derzeit im mittleren vierstelligen Bereich angesetzt.

Die Brandursache ist noch unklar, allerdings geht die Polizei von einem Verbrechen aus: Es wurde eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen. Spezialisten der Kriminalpolizei haben noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle für eine akribische Spurensuche beschlagnahmt.

(Quelle: Polizeirevier Jerichower Land)